Freisteller eines verkehrssicheren Fahrrades beschriftet mit den nötigen Ausstattungsdetails.

Ein verkehrssicheres Fahrrad benötigt die im Bild beschriebenen Ausstattungsdetails. © ADFC

Das verkehrssichere Fahrrad

 

Sehen und gesehen werden – das ist im Straßenverkehr von entscheidender Bedeutung für die Verkehrssicherheit. Radfahrende, die sicher unterwegs sein wollen, achten deshalb darauf, dass ihr Fahrrad in Punkto Sicherheit den Vorschriften entspricht.

 

Ein Fahrrad ist verkehrssicher, wenn es entsprechend der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) ausgerüstet ist. Es braucht:

  • eine helltönende Klingel,
  • zwei voneinander unabhängige Bremsen (starre Naben an Bahnfahrrädern/Fixies gelten nicht als Bremse!)
  • sowie zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale, die mit je zwei nach vorn und hinten wirkenden, gelben Rückstrahlern ausgestattet sind.

Beleuchtung ist wichtig für die Verkehrssicherheit

Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Fahrradbeleuchtung. Vorgeschrieben sind bei der Beleuchtung ein weißer Frontscheinwerfer sowie ein rotes Rücklicht. Front- und Rücklicht können auch batteriebetrieben sein und müssen tagsüber nicht mitgeführt werden.

Die Beleuchtung muss das Prüfzeichen des Kraftfahrt-Bundesamts tragen (siehe Foto oben: Wellen-Grafik mit K-Nummer).

Für gute Sichtbarkeit von der Seite sind wahlweise Reflektorstreifen an den Reifen oder gelbe Speichenreflektoren (jeweils zwei pro Rad) vorgeschrieben. Auch ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten sind vorgeschrieben.

Fahrrad regelmäßig auf Verkehrssicherheit checken

Sinnvoll, aber nicht vorgeschrieben, sind hochwertige Schlösser zum Schutz vor Fahrraddiebstahl, außerdem eine Standlichtanlage, ein Kettenschutz, ein stabiler Gepäckträger und Schutzbleche für die Laufräder. Ein Standlicht leuchtet auch beim Stopp an Ampeln und Kreuzungen und sorgt für mehr Sichtbarkeit.

Bremsen und Lichtanlage sind nicht nur wichtig für die Sicherheit, sie sind, wie Kette und Reifen, Verschleißteile. Deshalb sollten regelmäßig auf Funktion und Verschleiß überprüft werden. Wer nicht selbst Hand anlegen möchte, sollte sein Fahrrad mindestens einmal im Jahr in einer Fachwerkstatt auf Sicherheit, Funktion und Verschleiß checken lassen.

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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    Der ADFC Kreisverband Oldenburg arbeitet hauptsächlich auf drei Gebieten, die sich aber teilweise überschneiden.
    Der erste Bereich ist die Verkehrspolitik.  Hier nimmt der ADFC Einfluss auf die Politik, mit dem Ziel, die verkehrliche Situation für den Radverkehr zu verbessern.  So hat der ADFC bei der Fahrradstation mitgewirkt, bei der Gestaltung der Heiligengeiststraße und der Fahrradstraße, er hat einen Vertreter im Verkehrsausschuss der Stadt Oldenburg, beim Strategieplan Mobilität und Verkehr (Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes) und in der AG Radverkehr (Verwaltung, Polizei und ADFC) und ist auch sonst immer dann zur Stelle, wenn Belange der Radfahrerinnen und Radfahrer berührt werden.

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