Gemeinsam mit dem Rad zur Schule.

Gemeinsam mit dem Rad zur Schule. © ADFC

Fahrgemeinschaften für Schulen und Kitas

 

Wege zur Schule oder in die Kita werden viel zu oft mit dem vermeintlich sicheren Auto zurückgelegt. Der Schulweg mit dem Fahrrad oder zu Fuß hingegen wird oft als gefährlich angesehen. Eine „Fahrgemeinschaft“ räumt mit Vorurteilen auf.

 

Aufgrund der zunehmenden Verkehrsbelastung im städtischen Raum bringen viele Eltern ihre Kinder lieber mit dem Auto als dem Fahrrad zu Schule, Kindergarten oder Kita. Genau zu den Zeiten, wenn Kinder auf dem Schulweg oder wieder zurück nach Hause sind, verunglücken die meisten 6- bis 15-Jährigen. 

Gefahrenquelle Elterntaxi

Eltern, die ihre Kinder mit dem eigenen Auto zur Schule oder in die Kita fahren, verstärken die Unfallgefahr: Durch das unübersichtliche Verkehrsaufkommen sind sowohl die aussteigenden Kinder als auch die zu Fuß oder mit dem Rad kommenden Kinder gefährdet. Das Elterntaxi verschärft die Situation vor den Schulen!

Eigenständige Mobilität

Das Elterntaxi nimmt Kindern die Chance auf eine eigenständige Mobilität. Der Schulweg ist entwicklungspsychologisch ungemein wichtig: Er ist oft die erste regelmäßig allein zurückgelegte Strecke, bei der Fachkompetenz im Verkehr und Sozialkompetenz ausgebildet werden, denn der Weg wird oft gemeinsam mit anderen Kindern zurückgelegt. Auch dass Kinder sich zurechtfinden und mit anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren, sind Kompetenzen, die sich nicht auf der Rückbank des Elterntaxis erwerben lassen.

 

Deutschlandweite Kidical Mass

Am 24. und 25. September 2022 können sich alle für kinder- und fahrradfreundliche Städte einsetzen. Bundesweit wollen kleine und große Radfahrer*innen zeigen, dass sie Städte möchten, in denen sich alle Generationen sicher und selbstständig bewegen können.

Dabei sein und mitmachen: www.kinderaufsrad.org

 

Schulwegepläne und Fahrgemeinschaften

Clevere Schulen erstellen Schulwegepläne, die Eltern und Kinder nutzen können, um zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule zu kommen. Clevere Eltern organisieren Fahrgemeinschaften per Rad oder zu Fuß.

Solche Fahrgemeinschaften initiiert auch der ADFC vor Ort: Bei der Aktion Kleine Helden wird eine begleitete Fahrradtour für Kinder (ab Laufradalter) und Eltern organisiert. Auf der Tour werden z. B. morgens die Schulen und Kitas in einem Viertel gemeinsam angefahren, damit Eltern und Kinder erleben können, wie sicher der Schul-/Kitaweg mit dem Fahrrad sein kann. So lassen sich Hemmnisse abbauen und nachhaltige Alternativen aufzeigen.

Rad-Bus iniitieren

Zur Tour können beispielsweise auch Schulverwaltung, Lehrkörper, Politik oder Presse eingeladen werden. Durch das gemeinsame Fahren im „Rad-Bus“ wird die vermeintlich „gefährliche“ Fahrt entschärft. Es können auch fahrradfreundliche Strecken oder Schulwegepläne vorgestellt werden und sogar andauernde „Fahrgemeinschaften“ entstehen. 

Um solche Aktionen erfolgreich zu gestalten, empfiehlt es sich, mit Kitas, Kindergärten und Schulen vor Ort zu kooperieren und gemeinsam weitere Ideen zu entwickeln, wie zukünftig mehr Kinder mit dem Rad kommen können.

Mehr Tipps zum Schulweg per Rad bietet das ADFC-Dossier

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC Oldenburg?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    Der ADFC Kreisverband Oldenburg arbeitet hauptsächlich auf drei Gebieten, die sich aber teilweise überschneiden.
    Der erste Bereich ist die Verkehrspolitik.  Hier nimmt der ADFC Einfluss auf die Politik, mit dem Ziel, die verkehrliche Situation für den Radverkehr zu verbessern.  So hat der ADFC bei der Fahrradstation mitgewirkt, bei der Gestaltung der Heiligengeiststraße und der Fahrradstraße, er hat einen Vertreter im Verkehrsausschuss der Stadt Oldenburg, beim Strategieplan Mobilität und Verkehr (Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes) und in der AG Radverkehr (Verwaltung, Polizei und ADFC) und ist auch sonst immer dann zur Stelle, wenn Belange der Radfahrerinnen und Radfahrer berührt werden.

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