Radfahrschule

Radfahrschule © Gemeinwesenarbeit Bloherfelde

Frauen lernen Fahrradfahren

 

Gemeinwesenarbeit Bloherfelde der Stadt Oldenburg bietet in Kooperation mit dem TuS Bloherfelde Fahrradkurse für Frauen an.

Selbstvertrauen im Umgang mit dem Fahrrad schaffen.

Lebensqualität und Selbstwertgefühl der Teilnehmerinnen steigern.

 

Viele muslimische Flüchtlingsfrauen haben in ihren Herkunftsländern in ihrer Jugend das Fahrradfahren nicht gelernt. Auch einheimische Frauen haben das Radfahren verlernt oder es nach einem Unfall nicht wieder praktiziert.

Angehörige dieser Personengruppen sind Teilnehmerinnen (Alter: 25-65) der Radfahrlernkurse, die die Gemeinwesenarbeit Bloherfelde der Stadt Oldenburg in Kooperation mit dem TuS Bloherfelde unter Federführung von Anke Hagedorn anbietet. 

In 16 Unterrichtseinheiten zu je zwei Stunden über acht Wochen werden die praktischen Grundfertigkeiten und mit einem geringen Anteil theoretisches Wissen über das Verhalten im Straßenverkehr vermittelt.

Zunächst werden in der Halle des TuS Bloherfelde unter Ausschluss der Öff entlichkeit Übungen zum Gleichgewicht-Halten, zum Tempogefühl und zum Lenken u. a. durchgeführt. Dies geschieht mit Hilfe von Rollern. Das Tragen eines Helmes ist während des gesamten Kurses Pfl icht. Das Rollen im Sitzen wird danach in zwei Einheiten ohne Tretkurbeln auf dem Rad auf dem Marktplatz des Kennedyviertels geübt. Die antreibende Wirkungen des Tretens auf zunächst einer Pedale und später auf beiden sind weitere Vorübungen.

Die Kleinschrittigkeit des Vorgehens und die langsame Steigerung der Anforderungen sollen Selbstvertrauen im Umgang mit dem Fahrrad schaff en. Zwei Übungsleiter*innen (häufi g Lehramtsstudierende) unterstützt durch 1-2 pädagogische Mitarbeiter*innen sorgen für mutmachende und individuelle Begleitung der Kurse (Gruppengröße: acht Frauen).

Im Regelfall sammeln die Teilnehmerinnen in der zweiten Hälfte weitere Erfahrungen, auch in verkehrsberuhigteren Zonen, mit der Komplexität des Radfahrens bestehend aus der Wahrnehmung von Verkehrssituationen und anderen Verkehrsteilnehmer*innen sowie der eigenen Fortbewegung.

Die Fahrräder wurden gespendet oder gekauft und werden von der eigenen Fahrradselbsthilfewerkstatt instand gehalten.
Nach Absolvierung des Kurses erhalten die Teilnehmerinnen als kleine Aufmerksamkeit einen Beutel mit Flickzeug, Sattelüberzug und anderen nützlichen Utensilien.

Dieses Lehrgangsangebot führt dazu, dass Radfahren selbstbestimmte Fortbewegung ermöglicht und damit die Lebensqualität und das Selbstwertgefühl der Teilnehmerinnen steigert.

Erfreulich ist die Tatsache, dass einige Frauen motiviert durch den Radfahrlernkurs an Frauensportgruppen teilnehmen.
Die Nachfrage ist etwa zwei- bis dreimal größer als die angebotenen Kurskapazitäten. Auch ein Fortgeschrittenenkurs wäre nötig, da etwa 30% der Teilnehmerinnen weiterer Schulung bedarf. Geplant ist die Ausweitung auf alle Personengruppen, auch auf Senior*innen. Allerdings werden dafür noch mehr Übungsleiter*innen benötigt.

Willkommene Interessent*innen können sich bei Frau Hagedorn telefonisch unter 
0441 5601165 oder per Email (Anke.Hagedorn@stadt-oldenburg.de) melden.

Hubertus Lobers

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC Oldenburg?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    Der ADFC Kreisverband Oldenburg arbeitet hauptsächlich auf drei Gebieten, die sich aber teilweise überschneiden.
    Der erste Bereich ist die Verkehrspolitik.  Hier nimmt der ADFC Einfluss auf die Politik, mit dem Ziel, die verkehrliche Situation für den Radverkehr zu verbessern.  So hat der ADFC bei der Fahrradstation mitgewirkt, bei der Gestaltung der Heiligengeiststraße und der Fahrradstraße, er hat einen Vertreter im Verkehrsausschuss der Stadt Oldenburg, beim Strategieplan Mobilität und Verkehr (Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes) und in der AG Radverkehr (Verwaltung, Polizei und ADFC) und ist auch sonst immer dann zur Stelle, wenn Belange der Radfahrerinnen und Radfahrer berührt werden.

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  • Wie erreiche ich den ADFC Oldenburg?

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    26121 Oldenburg

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